Eine 20-jährige Frau braucht ungefähr 2000 Kalorien zur Deckung des Tagesbedarfs, während einer Frau in den Mitvierzigern oftmals 1700 Kalorien ausreichen. Lästigen Fettpolstern vorzubeugen funktioniert aber problemlos, wenn man auf Lebensmitteln mit hohen Nährstoffgehalten (Vitamine und Mineralien) und weniger Kalorien zurückgreift.

Ein Hauptgrund, warum sich ab 40 die Welt der Frau stetig verändert, liegt in der Veränderung der Körperzusammensetzung. Gemeinerweise wird aktives Muskelgewebe abgebaut, im Gegenzug sorgt oft eine Schilddrüsenunterfunktion für einen verminderten Grundumsatz und der durch die Wechseljahre sinkende Östrogenspiegel tut sein übriges, um Taille schrumpfen und Fettpolster wachsen zu lassen. Gute Nahrungsmittelauswahl und körperliche Aktivität sind ein probates Mittel gegen die Umproportionierung des Körpers.

Was also gerne mal auf den Tisch, was sollte vermieden werden um der Gewichtszunahme sinnvoll entgegenzuwirken? Um diese Frage zu beantworten lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Öfters mal was anderes ist das Motto: Probieren Sie mal Hirse, oder gar Frühstückbreis, oder haben Sie es schon einmal mit Grünkern probiert? Vermeiden Sie die Kohlenhydratfalle (süße Getränke, Nudeln, kohlenhydratreiches Brot) am Abend, Genuss ohne Verdruss steht im Vordergrund. Sie müssen nicht auf alles verzichten, nur vielleicht die Zeitpunkte variieren, damit aus der Menopause keine „Menno-Pause“ wird.

Wie sieht nun der Speiseplan aus? Auf der Tageskarte stehen nicht nur Gemüse und Obst. Diese beiden Nahrungsquellen sind zwar einerseits lebenslang unsere Ernährungsbegleiter, andererseits dürfen Sie aber auch die Fleisch- und Fischtheke weiterhin frequentieren. Reduzieren Sie die Gesamtmenge, das ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Zusätzlich kommen Sie mit diesen Tipps dem Wohlfühlen auf die Spur. Wer regelmäßig kleinere Portionen isst, vermeidet Heißhungerattacken und hält den Blutzuckerspiegel konstant. Vollkornprodukte können das ein oder andere Weizen-haltige Nahrungsmittel sinnvoll und geschmackvoll ersetzen, Fettarme Milchprodukte und Fisch liefern weiterhin wichtige Nährstoffe, Mineralien, Spurenelemente und gute Fette. Damit der Körper besser durchblutet, und die Konzentrationsfähigkeit steigt, stehen Wasser, Saftschorlen und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees auf der Getränkekarte. Kaffee und schwarzen Tee sollten Sie in Maßen genießen, genauso wie Rotwein.

Wer sich bewegt, bringt sich in Schwung. Dieses Motto dürfen Sie gerne mit in den Alltag nehmen und aus dem Sitzen heraus, aktiv werden.