Teammitglied Christine berichtet über den Trendsport Nordic-Walking.

Für mich gehört Bewegung zum täglichen Ablauf dazu, wie Essen und Schlafen, aber meine Nordic-Walking-Stöcke hole ich am liebsten im Frühherbst und im Frühjahr heraus. Nicht nur der angenehmen Temperaturen wegen, sondern auch das Farbenspiel der Natur, das sich fast täglich in neuer bunter Pracht zeigt, begeistert mich Jahr für Jahr aufs Neue.

Nordic-Walking empfinde ich als eine der perfektesten Sportarten, die es gibt. Unabhängig von Alter, Umgebung, Uhrzeit, Geschlecht und Kondition kann sie von jedem und überall ausgeführt werden. Sie benötigt keine teure Spezialkleidung,  ist alleine oder in der Gruppe durchführbar, verbrennt jede Menge Kalorien, ist gelenkschonend und dennoch effektiv für den gesamten Körper und als i-Tüpfelchen obendrauf befreit Nordic-Walking von Alltagsstress und mir zaubert dieser Sport schon nach einigen Metern ein Lächeln aufs Gesicht. Aus diesen Gründen habe ich mich vor zwei Jahren dazu entschlossen mehr über diese Sportart wissen zu möchten und mit einer Ausbildung zum Nordic-Walking-Trainer begonnen.
Die Basis-Ausbildung hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich den Kurs zum Nordic-Walking-Instructor im vergangenen Jahr ebenfalls erfolgreich absolviert habe…und was soll ich sagen…es macht immer noch viel Spaß.

Studien beweisen, Nordic-Walking verbessert nicht nur Herz-und Kreislaufleistung, sondern stärkt Bein-und Oberkörpermuskulatur gleichermaßen. Vor allem Menschen mit Arthrose neigen zur Schonhaltung um den Schmerz zu vermeiden, aber genau das ist der falsche Weg. Die Bildung der Gelenkschmiere- die Nahrung unserer Gelenkknorpel- muss durch Bewegung aktiviert und optimiert  werden. Walken verbessert die Nährstoffzufuhr, fördert Knochenaufbau und stärkt durch die Sauerstoffzufuhr noch unsere Abwehrkräfte.

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Nordic-Walking lässt sich einfach erlernen.Gutes Schuhwerk und 2 Nordic-Walking-Stöcke-und schon kann’s losgehen.

Bei den Stöcken gibt es heutzutage eine große Auswahl und oft steht der Laie davor und weiß nicht zu welchen er greifen soll. Die Stöcke sind für die Arm-und Rückenmuskulatur der perfekte Begleiter und haben zudem die Aufgabe zu führen und zu stützen. Die sehr  leichten und handlichen Karbonstöcke erfüllen  diese Aufgaben wunderbar und dämpfen zudem noch hervorragend. Als Größenangabe hier die einfache Variante ohne große Rechenaufgaben zu lösen: das Gelenk der Handschlaufe sollte sich auf gleicher Höhe befinden, wie Ihr Bauchnabel.

Gutes Schuhwerk ist ebenso von Vorteil. Ob Sie sich hier für spezielle Walking-Schuhe entscheiden oder für den Anfang erst mal im Sportschuh üben, bleibt Ihnen überlassen, allerdings ist auf lange Sicht ein Schuh aus dem Fachgeschäft, der sowohl in Passform, als auch per Laufanalyse geprüft wurde von Vorteil.

Spezielle Kleidung ist nicht nötig, wichtig ist nur, Sie müssen sich wohlfühlen darin. Atmungsaktive Kleidung, die vor Kälte und Nässe schützt und gleichzeitig den Körper von Schweiß trocken hält ist sinnvoll.
Ein Laufrucksack oder Trinkgurt um die Hüfte ermöglicht auf einfache Weise das Mitführen von Getränk, Schlüssel und Sonstigem.

Einsteiger profitieren am meisten von einer Pulsuhr, denn der Puls ist ein guter Indikator für den Grad der Belastung und verhilft damit jedem Läufer die optimale Laufgeschwindigkeit zu finden. Auch bei der Laufgeschwindigkeit gibt es eine einfache Methode um festzustellen, ob alles im grünen Bereich ist „Walk und Talk“: bedeutet: Wenn Sie sich neben dem Walken auf angenehme Art mit Ihrer Begleitung unterhalten können haben Sie das optimale Tempo.

Sinnvoll für Nordic-Walking-Neulinge ist sicherlich sich die richtige Technik durch eine Einführung, einen Schnupperkurs oder evtl. einen Film anzueignen.

Mehr zur Technik des Nordic-Walkens folgt in meinem nächsten Blogg.
Bis dahin sende ich walkende Grüße…und bleiben Sie gesund
Ihre Christine Schaich